Stromspartipps

Quecksilberbelastung durch Energiesparlampen

Eingetragen am: 05.04.2008 15:26. Dieser Tipp wurde bislang 2635 mal aufgerufen

Oft wird als Argument gegen die Verwendung von Energiesparlampen deren Quecksilber-Gehalt angeführt. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass bei der Stromerzeugung ebenfalls Quecksilber an die Umwelt abgegeben wird. Vergleicht man nun eine 11 Watt Energiesparlampe mit einer herkömmlichen 60 Watt Glühlampe, so wird für deren Betrieb bei einer täglichen dreistündigen Brenndauer auf ein Jahr gerechnet für die die Energiesparlampe 0,18 Milligramm Quecksilber vom Stromerzeuger in die Umwelt abgegeben, für die herkömmliche Glühlampe sind das 0,97 Milligramm. Rechnet man diese Werte nun auf die durchschnittliche Lebensdauer von 10.000 Stunden für eine Energiesparlampe hoch und legt deren Quecksilber-Gehalt auf diese jährliche Quecksilbermenge um, so verbucht die Sparlampe eindeutig den Vorteil auf ihrer Seite, da sie auf diese Brenndauer gesehen nur halb so viel Quecksilber an die Umwelt
abgibt, wie die herkömmliche Glühlampe.
Wenn man die defekte Energiesparlampe ordnungsgemäß im Elektronik-Müll entsorgt und nicht einfach in den Hausmüll gibt, dann ist diese Bilanz noch besser.
Erst mit der breiten Einführung von LED-Lampen wird sich dieses Thema ganz erledigt haben, denn diese enthalten kein Quecksilber, können nicht zerbrechen und brauchen noch weniger Energie, als Energiesparlampen.

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